Toni Keppeler

1956 im Hohenlohischen geboren. Hat beim Schwäbischen Tagblatt in Tübingen Journalismus gelernt und dort als Redakteur fast zehn Jahre lang ausgeübt. Danach war er vier Jahre Journalismusprofessor an der Zentralamerikanischen Universität in San Salvador, acht Jahre Korrespondent für Mittelamerika und die Karibik für taz (Berlin) und Weltwoche (Zürich) und vier Jahre Auslandsredakteur beim Schweizer Nachrichtenmagazin Facts. Von 2006 bis 2009 bei der Reportage-Agentur Zeitenspiegel, zuletzt als Mitglied der Geschäftsführung. Er ist Dozent an der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl in Reutlingen und der Burda Journalistenschule in Offenburg. 1987 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Er betreut das latinomedia-Büro Tübingen und pendelt zwischen Deutschland und Lateinamerika.

Der Krieg ist zu Ende, die Gewalt bleibt

Das Ende der Kampfhandlungen, die Auflösung repressiver Sicherheitskräfte und die politische Integration der Guerilla waren ein Erfolg des vor 25 Jahren unterzeichneten Friedensvertrags in El Salvador. Die Ursachen des Bürgerkriegs aber bestehen bis heute – auch in Guatemala und Kolumbien.
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Der Schutzheilige der Drogenhändler

In Culiacán steht die Kapelle von Jesús Malverde. Er soll vor über hundert Jahren so etwas wie ein mexikanischer Robin Hood gewesen sein. Heute wird er von allen verehrt, die ihre Geschäfte im Dunkeln verrichten.
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Der Ausverkauf der Ölindustrie

Wo einst der Reichtum Venezuelas gefördert wurde, wird heute alles geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Der Übergang von der Überlebenswirtschaft zur organisierten Kriminalität ist dabei fließend.
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